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Dr. med. Samuel Huber |
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Träger des Ernst Jung-Karriere-Förder-Preises für medizinische Forschung 2012
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Die wissenschaftlichen Arbeiten von Samuel Huber befassen sich mit der Frage wie die Balance zwischen pro-inflammatorischen und anti-inflammatorischen T-Zellen im Dünndarm hergestellt wird. Dies ist von großer klinischer Bedeutung, um einerseits die Abwehr von Mikroorgansimen zu gewährleisten, gleichzeitig aber autoimmunen Reaktionen zu kontrollieren oder zu verhindern, die zu einer Schädigung des Darmes führen. Grundlage für die geplanten Studien sind Befunde des Preisträgers, die zeigen, dass pro-inflammatorische T-Helferzellen (TH17), die eine Rolle bei der Entstehung von entzündlichen Darmerkrankungen haben, eliminiert oder in anti-entzündliche rTH17 Zellen umgewandelt werden können. Es sind Experimente in Zellkulturen und in gentechnisch veränderten Mäusen geplant, bei denen der Einfluss verschiedener Zytokine auf die Entstehung der einzelnen Zellpopulationen untersucht wird. Ziel ist es den endogenen Mechanismus der Kontrolle der TH17 Zellen zu beschreiben um die Müglichleiten für gezieltere und nebenwirkungsärmere Behandlungen von Autoimmunerkrankungen zu finden. Siehe auch: http://www.sfb841.de/index.php?article_id=105&clang=0
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